Aktuelles

Erfolg vor dem Obersten Gerichtshof!

 

Im Fall von kosmetischen Eingriffen, die lediglich die Verbesserung des Aussehens zum Ziel haben, reicht die Aufklärungspflicht des Arztes über Risiken zwar besonders weit. Über die Risiken einer Behandlungsvariante für sehr selten eintretende Komplikationen, die in der medizinischen Literatur zur Zeit des Eingriffs nicht empfohlen bzw vereinzelt sogar als kontraindiziert beschrieben wurde und jedenfalls nur als ultima ratio in Betracht kam, muss jedoch auch vor einem kosmetischen Eingriff nicht hingewiesen werden.

Volltext der Entscheidung:

OGH  4 Ob 12/10h

©2017  Dr. Johannes Dörner und Dr. Alexander Singer, Rechtsanwälte und eingetragene Treuhänder, Brockmanngasse 91/I, Graz, Tel. 0316 85 15 400, Fax: 0316 85 15 40-20, E-Mail: rae@doerner-singer.at